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Ich heiße Sándor Ambrus, bin Töpfermeister, und ich habe 60ziger und 70ziger Jahren des XX. Jahrhunderts alle Stufe der Töpferei mitgemacht. Ich habe Tonhandwerkgenossenschaft, in der Majolikafabrik gearbeitet. Meine nächste fachliche Station war i Budapest, hier habe ich bei den Kunstgewerblern Arbeiten übernommen. 1989 habe ich meine eigene Werkstatt gegründet und seit dem schaffe ich als selbstständiger Unternehmer.
Aus den Volkskeramikformen und Ormanentenschätzen des XIX. Jahrhunderts hat sich mein eigener Stil herausgebildet. Meine Arbeiten bewahren die traditionelle Formen- und Farbenwelt derMeister des Stadtteils Csúcs, die auf weißem Grund eine kobaltblaue Glasur benutzen. Besonders erwähnenswert sind die gerippten Teller, oder Formenteller, die im letzten Drittel des XIX. Jahrhunderts typische Gefässformen der Meister in Csúcs waren.
Viele Proben wurden mit den Glasuren und Farben durchgeführt. Die Buchbouteillen mit grüner Glasur, Tintenfässer, Fässereihen, Hobelspäneteller, Feldflaschen, usw. erinnern uns an die früheste Keramikwelt, die mit ihren duechbrochenen Applikationen und gekratzten Verierungen auch in ihrer Welt als Representation gedient haben.
Ich habe einen Ausstellungsraum mit 60m2, in dem eine Auswahl meiner eigenen Produkte zu sehen sind, in meinem Einfamilienhaus im Zentrum von Hódmezõvásárhely eingerichtet. Der Besucher kann hier oft auch die Arbeiten der Gastkunsthandwerker kennenlerner.
Ich ühre den Besuchern vor, wie mit einer Töpferscheibe gearbeitet wird, daneben können sie auch die Geschichte der Hódmezõvásárhelyer Töpferei kennenlernen. Der interessierte Besucher kann die Töpferarbeit selbst ausprobieren, malen oder Ton kneten.